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10W-60 im 1,8L Benziner

Zafisco

Forumsneuling
Themenstarter
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19.02.2011
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Zafira Modell
A
Motor (A)
Z18XE
Getriebe
5 Gang
Hallo Zafira-Freunde,derzeit fahre ich das Castrol Edge FST 5W-30, da ich nahe an der Autobahn wohne und keine Warmlaufzeit habe.Bei 216.000 km ist mir aber der Ölverbrauch inzwischen zu hoch.Nun ist es so, dass ich in meinem Renn-Manta das Edge 10W-60 fahre. "Irrtümlich", denn früher hatte ich das Formula RS und das wurde ja umbenannt in das TWS. Und das soll auch wieder rein.Ist es sinnvoll, die Restmengen 10W-60, die ich noch habe, in den Zafira zu kippen, und auch dauerhaft damit zu fahren, oder ist das eurer Meinung nach zu dick?Einsatz: 99% Autobahn, jedoch nur mit ca. 3km Warmlaufphase. Im Winter auch mal -20 Grad.Vielen Dank für eire Meinung.GrußJürgen
 
ich wüsste nicht, warum man ein 10w-60 verwenden sollte. ich fahre nach wie vor 0w-40 (esp von mobil1). das ist wenigstens auch bei -20° noch flüssig.
 
Ich hab doch geschrieben: keine technischen Gründe!
Es geht um die Frage: schadet es oder ist irgend was anderes zu beachten? Länger warmfahren...o.ä.
Gruß
Jürgen
 
sagte ich doch: ist mir im winter zu dick. schaden in dem sinn wird es nicht. was heisst keine technischen gründe? die wahl des öls hat ausschliesslich technische gründe.
 
Genau so ist es. Ich hab das Öl einfach übrig.
Also: was spricht dagegen, es im Zafira zu benutzen?
Gruß
Jürgen
 
was dagegen spricht ist die Einstellung des Eizelnen, wie schon gesagt...oder auch dass es für Dein Auto einfach nicht frei gegeben ist, und das wird wohl seine Gründe haben...Welche?

Lies mal hier im Forum- da gibts viele verschiedene Ansichten zur Verwendung von Ölen.
 
wenn überhaupt, dann würde ich es im sommer fahren. also im april/mai rein und im september weg damit.
oder gibs jemandem , der ne alte karre hat und dem es eh egal ist.
 
Nur zur Info:
aktuelle Leichtlauföle und dazu kann man die 0W Plörre absolut zählen sind nicht nur im kalten Zustand dünnflüssiger sondern haben auch im Warm bzw Heißlaufbetrieb eine herabgesetzte Viskosität. Sprich wenn heiß dann dünnflüssig zwecks bisschen Benzin sparen.

Die Notwendigkeit dünneres Öl im Winter zu verwenden als 10W besteht nur aufgrund einer Empfehlung für dem Betrieb unter -15 Grad Celsius.

Ein Motoröl mit 10W60 Qualität ist schlicht eine Spitzenqualität und hinsichtich der enthaltenen Zusätze jedem nicht so belastbaren Öl überlegen. Gerade wenn ein Motor bereits höhere Laufleistung hinter sich hat sollte man bei der Verwendung aber etwas vorsichtiger sein. Grund ist nicht die Viskosität, sondern vielmehr die bessere Reinigungskraft im Motor. Falls das vorher verwendete Öl lediglich die Qualität "Leichtlauföl-dünn-bis-kaum-belastbar" hatte könnte sich besonders bei vorwiegendem Kurzstreckenverkehr einiges an Ablagerungen im Motor angesammelt haben. Das gute Öl würde es wesentlich schneller lösen und dann in den Ölkreislauf bringen.

Auch ein kaum zu verhindernder Effekt von Kurzstreckenverkehr im Winter ist das relativ viel Kondensat, sei es Treibstoff oder Luffeuchtigkeit (Wasser) in den Ölkreislauf gelangt. Das wirkt ölverdünnend! Die besondere Eigenschaft eines Spitzenöls ist auch das diese Stoffe dann in der Schwebe gehalten werden. Bei vielen klein-Hubraum Leichtmetallmotoren eines großen deutschen Herstellers kommt es nicht selten zu abgesprengten Ölfiltern weil Wasserkristalle im Öl eine Öldruckleitung verstopfen und der gleichbleibende Öldruck auch trotz Regelventil nicht anders abgebaut werden kann. -kurz: für den Winter ist frisches Öl wichtig!-

Ich kann auch mit 10W Öl beruhigt im Winter fahren da die vorgeblich nicht optimalen Temperaturen unter -15 Grad Celsius da wo ich das Fahrzeug nutze sehr unwahrscheinlich zu erleben sind. Was aber immer zu befürchten ist ist stopp-and-go und Staufahren bei schlechtem Wetter. Dann bekommt das Motoröl auch im Winter durchaus hohe Temperaturen.
 
Also im Punto habe ich 10W40 Sommer wie Winter. Das Öl ist jetzt seit 2 Jahren und 8 tkm drin. Fahre zu 90% nur Kurzstrecke, der Rest ist Autobahn und Landstraße (auch gern mal Volllast!). Wenn ich den Motor morgens, wenn es kalt ist, anmache hört man ihn sehr laut arbeiten, wenn ich dann ca. 30 sek. später anfahre läuft er ganz normal ohne irgendwelche Geräusche (bzgl. fehlender Schmierung etc.).

Hatte allerdings letzten Sommer nach ca. 40 km dauer Vollgas fast 250ml Öl nachfüllen dürfen. War wohl doch gut Kondenswasser im Öl. Seitdem fahre ich dann ab und zu doch mal Autobahn unter hoher Last. Natürlich fahre ich dann erstmal 10 - 15 km warm und dann ab auf die Bahn und (nach Möglichkeit) erstmal einen Vollgassprint. Danach dann schön im Verkehr Mitschwimmen. Auf dem Heimweg dann meist Vollgas!

Ich muss aber auch anmerken, das es sich hier um einen 1.2 8V (60PS) handelt und der Motor mit so gut wie allem läuft, Hauptsache es ist Zünd-/ oder Schmierfähig :)
Auch muss ich wohl einen "guten" Motor erwischt haben. Laut Navi fährt er 10 km/h schneller als in den Papieren. Der Lüfter läuft auch nur höchst selten und dann muss man es schon provozieren indem man von der Autobahn kommt und die Niedrigen Gänge auch immer schön hoch zieht im Ort und auf der Landstraße (oder man schaltet die Klima ein) :D
 
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