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Bremse VA schleift extrem, Zafi A 2,2 16V

Bullet78

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13.07.2012
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Zafira Modell
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Motor (A)
Z22SE
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5 Gang
Hi zusammen,
habe vor 3 Tagen meinem Zafira neue Bremsscheiben und Beläge der Marke Zimmermann spendiert. Klappte alles reibungslos, Radlager vorn links auch gleich mitgewechselt ,da defekt. Nun hab ich leider an der Vorderachse das Problem das die Bremse wie irre schleift. Hab den Wagen heut morgen nochmals hochgenommen, alles nochmal gesäubert neues Schmiermittel usw., aber das will nicht hinhauen.
Wenn ich den Wagen im ersten gang bei runtergenommenen Reifen laufen lasse, dann blockiert die linke(Fahrerseite) Bremse komplett und die rechte dreht zwar aber macht schleifende Geräusche. Auch beim Gasgeben der selbe Effekt
Ist nicht mein erster Bremsenwechsel aber hier komme ich nicht mehr weiter. Hab auch mehrmals die Sättel wieder runtergenommen um die kolben wieder zurückzustellen. Problem bleibt gleich.

Bitte um hilfreiche Voschläge und hoffe mein Bremssattel ist nicht defekt. Und falls doch, könnte man das irgendwie testen?

Gruß aus dem sonnigen Göttingen
 
Nach meiner Erfahrung haben Bremsscheiben immer einen Schlag, um den Bremskolben wieder zurück zu drücken und dafür zu sorgen, daß die Bremsbeläge nicht mehr an der Scheibe anliegen. Bei Deinem Fall würde ich sagen, daß der Bremskolben zu schwergängig ist und damit die Rückstellung nicht mehr funktioniert. Man könnte in Deinem Fall den Rundlauf der Bremsscheibe mit einer Messuhr prüfen, ob genügend Schlag vorhanden ist und die Rückstellkraft des Bremskolben messen. Vielleicht ist der Bremskolben so versottet, daß der Schlag der Bremsscheibe nicht ausreicht, den Bremskolben rein zu drücken. Hast Du die Führungen der Bremsbeläge gereinigt und mit hitzebeständigem Fett eingeschmiert (leicht)
Gruß Heiko
 
Ja ich hab alles sorgfältig entrostet, gesäubert und danach alle führungen und die Backen gefettet.
 
Im Sattel befindet sich ein Gummiring, der wird durch den Kolben verdreht wenn dieser nach vorn gedrückt wird. Nimmt man den Druck vom Pedal hat dieser Ring die Eigenschaft sich wieder in den Urzustand zurückzudrehen. Dadurch kann die Bremse wieder frei drehen.
Wenn der Kolben den Belag stets an die Scheibe drückt, und du alles ordentlich zusammengebaut hast, könnte eine Überholung der Sättel angebracht sein. Dann funzt der Ring nicht mehr richtig.
So passiert beim Astra von meinem Dad, dadurch hat sich die Bremse vorn links extrem überhitzt.
 
Könnt ich diese Überholung selbst machen? Und was wäre dafür nötig an Teilen? Oder ist es doch besser zwei neue zu holen?
Die gummis sind allerdings noch heile bei mir.
 
es ist so wie pinglu schon sagt, der kolben regelt sich von selbst.
das die scheiben einen schlag haben, der den kolben zurückdrückt ist murks ! wie sollte man damit einen ruhigen radlauf hinbekommen ?

das einfachste wird sein wenn du dir gebrauchte und guterhaltene sättel besorgst.

mir fällt grad ein: schau dir mal die bremsbacken an, ob die an den kannten irgenwo im sattel hängen. bei meinen von ate war es so, das die trägerplatte der reibfläche ca 1mm zu gross war, und somit die backen nicht 100% freigängig waren. da musste ich in der tat mit der feile nachhelfen.
 
Das mit der Trägerplatte ist nen guter Tipp. Danke dir. Das werd ich morgen nochmal nachschauen und nochmal Bescheid geben obs geholfen hat.
 
es ist so wie pinglu schon sagt, der kolben regelt sich von selbst.
das die scheiben einen schlag haben, der den kolben zurückdrückt ist murks ! wie sollte man damit einen ruhigen radlauf hinbekommen ?

das einfachste wird sein wenn du dir gebrauchte und guterhaltene sättel besorgst.

mir fällt grad ein: schau dir mal die bremsbacken an, ob die an den kannten irgenwo im sattel hängen. bei meinen von ate war es so, das die trägerplatte der reibfläche ca 1mm zu gross war, und somit die backen nicht 100% freigängig waren. da musste ich in der tat mit der feile nachhelfen.
Nicht jeder Bremskolben hat eine Rückholfeder und lege mal eine Bremsscheibe auf die Richtplatte. Du wirst Dich wundern.
 
Das die Scheiben eine ganz leichte Unwucht haben, ist Tatsache. Das soll wie oben erwähnt dafür sorgen, dass sich die Beläge ganz leicht von der Scheibe lösen um die Bremswirkung auf zu heben. Wenn ich noch wüßte in welchem Lehrbuch das drin gestanden hatte dann würde ich dieses einscannen...
 
es soll hier im forum leute geben, die arbeiten bei einem nahmhaften hersteller für bremsanlagen. da ist es oberste priorität die scheiben "ohne schlag" herzustellen.
das mag bei alten autos so gewesen sein, aber bei den heutigen abs systemen, ist das nicht mehr der fall.
 
So hab nun man alle 4 Bremsbeläge an den Führungen ein wenig angeschliffen und nochmals alles gereinigt und gefettet. Problem bleibt leider. Ich bilde mir ein es ist ein wenig leiser geworden. Es werden wohl zwei neue Bremssättel werden:cry:
So ein Mist... typisch so kurz vorm Tüv:mad:
Kann das sein das die beim Rückstellen kaputt gehen? Weil vorm Wechsel gabs null Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo
ich weiss nicht ob bei der bremszange die kolben zurückgedreht werden müssen anstelle vom zurückdrücken früher
falls sie hätten gedreht werden sollen und du sie zurückgedrückt hast hat die BR zange einen inneren schaden davongetragen
dürfen sie gedrückt werden und du hast einseitig gedrückt kann der kolben sich verkanntet haben
 
Laut Handbuch und Anleitung im Netz soll man nur die hinteren Kolben zurückdrehen wegen der Handbremsfunktion. Ist dort soviel Spiel das sich das verkanten kann?
Hab mir jetzt bei 3,2,1..meins ein Satz bestellt.
 
Es ist nicht viel spiel aber man kann durchaus einen kolben verkannten
am besten ist es mit einer schraubzwinge mit eingelegten verbrauchten BR belägen den kolben zurückzudrücken dabei die schraubzwinge möglichst auf mitte kolben ansetzeeine grosse rohrzange tuts auch
wichtig ist gleichmässig und zentral den kolben zurückdrücken
 
Hallo,

beim BMW meines Sohnes war es im Herbst auch so ähnlich. Die Bremsbeläge schliffen auf der rechten vorderen Seite, obwohl alles gut "eingecremt" war.
Nach dem nochmaligen Auseinanderbauen habe ich festgestellt, dass nicht die Beläge schuld waren, sondern sich Rostpartikel unter der Staubschutzkappe versteckten und ein gleichmäßiges Zurückgehen des Kolbens verhinderten. Nachdem der Bremskolben fast ganz ausgefahren war, die Rostteilchen entfernt und wieder mit Schraubzwinge zurückgedrückt lief er wieder einwandfrei.

Gruß, Volker
 
Das die trägerplatte zu gross war bei 2 von 4 BR belägen ist mir auch passiert geliefert hatte autoteile perfekt
mussten etwas an der trägerplatte wegschleifen waren BR beläge für astra g caravan 1,8 16v mod jahr 1999 hinterachse
ohne das wegmachen/schleifen hätten wir den gleichen effekt gehabt vermutlich
mein tipp krame die alten beläge hervor und vergleiche die trägerplatten ganz genau
dachte das sei ein einzelfall bei mir und es war ein astra g und kein zafira aber wenn andere auch davon berichten wohl doch kein einzelfall
 
es ist so wie pinglu schon sagt, der kolben regelt sich von selbst. das die scheiben einen schlag haben, der den kolben zurückdrückt ist murks ! wie sollte man damit einen ruhigen radlauf hinbekommen ? das einfachste wird sein wenn du dir gebrauchte und guterhaltene sättel besorgst.mir fällt grad ein: schau dir mal die bremsbacken an, ob die an den kannten irgenwo im sattel hängen. bei meinen von ate war es so, das die trägerplatte der reibfläche ca 1mm zu gross war, und somit die backen nicht 100% freigängig waren. da musste ich in der tat mit der feile nachhelfen.
Hallo Maik,ich finde es schön, wenn Menschen ihre eigene Meinung haben, aber deswegen ist nicht alles gleich murks.Da die Bremscheibe an der Antriebswelle befestigt ist und diese mit einem Kugellager versehen ist, hast Du immer einen Schlag. Den jedes Lager hat ein gewisses Axial- und Radialspiel. Kugellager meistens mehr, Walzen und Nadellager weniger. Du hast recht, daß es Bremskolben mit Rückholfeder gibt. Ob es bei meinem Zafi so ist, kann ich nicht beurteilen, da ich noch keins ausgebaut habe. Die Bremskolben die ich zwecks Reparatur auseinander hatte, besaßen keine Feder. Da der Bremssattel schwimmend gelagert kann auch ein verkanten des Bremssattel möglich sein, denn der Sattel gleitet auf den Befestigungsbolzen. Am WE hatte ich meine Bremsbeläge gewechselt und ich musste den Sattel abhebeln. Wenn der Kolben eine Feder hätte, wäre mir dieser Schritt erspart geblieben. Man müsste also mit einer Fühlerlehre im 0,0...mm Bereich messen wieviel Abstand zwischen Bremsbelag und Scheibe vorhanden ist. Es ist also nicht alles Murks, Maik, wenn man alle Möglichkeiten in Betracht zieht. Gruß Heiko
 
Heiko mal ganz ehrlich, ich hätte gerne ein Foto von deiner Bremskolbenrückholfeder.

Im Sattel ist ein rechteckiger Gummidichtring verbaut, dieser verdreht sich ein wenig wenn die Bremse betätigt wird. Nachdem der Druck wieder weg ist hat dieser Dichtring die Eigenschaft in die Ausgangsposition zurück zu gehen. Dadurch löst er den Bremskolben wieder vom Belag.
Ein leichter Schlag der Bremsscheibe kann durchaus vorhanden sein, hat aber absolut nichts mit der Bremsbelagrückstellung zu tun.
In der Bremsscheibenherstellung wird in der Regel alles versucht um Höhen oder Seitenschlag zu verhindern, weil ein Schlag in der Scheibe die Eigenschaft hat das man ihn beim Bremsen im Pedal als "rubbeln" wahrnimmt, was als sehr unangenehm empfunden wird.
Gewisse Ferigungstoleranzen sind leider nicht zu vermeiden, aber die bewegen sich im Mikrometerbereich.
 
Ich hab auch schon so einige Scheibenbremssättel auseinandergenommen (meist VW, da gab es damals Reparatursätze) aber ne Rückholfeder ist mir dabei noch nie entgegengekommen...
 
Ich hab auch schon so einige Scheibenbremssättel auseinandergenommen (meist VW, da gab es damals Reparatursätze) aber ne Rückholfeder ist mir dabei noch nie entgegengekommen...
Ich schiebe die Feder mal in den Bereich der Hubrauminnenbeleuchtungen, Kolbenaugenwimpern und der Ausgleichgewichte für die Wasserwaage.......
 
Moment Maik, wir müssen hier differenzieren, die Kolbenrückholfeder ist real, hab ich schon tausendfach gewechselt, nachzulesen hier <<klick>>
es geht ja hier um eine Bremskolbenrückholfeder, und die verschiebe ich ins Reich der Mythen, Feen und Orks
 
Off-Topic:

Moment Maik, wir müssen hier differenzieren, die Kolbenrückholfeder ist real, hab ich schon tausendfach gewechselt, nachzulesen hier <<klick>>

Oh Sorry, das war mein Fehler. :anbet: Du weisst doch, ich bin eigentlich Informatiker, kein Mechaniker.





:rofl: :rofl:

 
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